
Entwicklungsökonomie ist ein Wirtschaftszweig, der sich mit der Verbesserung der Volkswirtschaften von Entwicklungsländern beschäftigt. Die Disziplin zielt darauf ab, Strategien zu entwickeln, die für verschiedene Entwicklungsländer in Abhängigkeit von ihren einzigartigen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Faktoren gelten. Die Entwicklungsökonomie untersucht auch die einzigartigen Herausforderungen, vor denen Entwicklungsländer stehen, und hilft so bei der Analyse der Möglichkeiten, die in diesen Nationen zur Verfügung stehen und wie sie angewendet werden können. Die Entwicklungsökonomik bedient sich in ihren Ansätzen der ökonomischen Theorie, der ökonometrischen Methoden, der Politikwissenschaften und der Demografie.
Geschichte der Entwicklungsökonomie
Entwicklungsökonomie als Disziplin entstand zuerst in den 1950s. Frühere Theorien, die auf diese Disziplin hinwiesen, begannen jedoch bereits im 17. Jahrhundert mit dem Aufstieg des Nationalstaates. Solche Ansätze beinhalteten Mercantilismus und wirtschaftlichen Nationalismus. Die 1950s sahen die Entwicklung durch Bemühungen von Theoretikern wie WW Rostow, die vorschlugen, dass das Wirtschaftswachstum fünf lineare Prozesse durchläuft. Diese Prozesse umfassen die traditionelle Gesellschaft, Vorbedingungen, Start, Reife und Massenkonsum. Derzeit erhält die Disziplin große Aufmerksamkeit und spielt eine bedeutende Rolle in der Entwicklungsforschung.
Bereiche von Relevanz
Die Entwicklungsökonomie wird häufig auf die Beseitigung von Armut, die Erreichung von Millenniums-Entwicklungszielen (MDGs) der Vereinten Nationen (VN), demokratische Regierungsführung, nachhaltige Umwelt- und Energiepolitik sowie Krisenprävention und -wiederherstellung angewandt.
Praktische Anwendungen
Entwicklungsökonomie wird bei der Entwicklung von Strategien zur Verbesserung des wirtschaftlichen Status von Entwicklungsländern eingesetzt. Damit tragen sie dazu bei, die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich in vielen Ländern zu überbrücken. Diese wirtschaftliche Entwicklung wird durch die Anwendung ökonomischer und politischer Theorien bei der Analyse der gegenwärtigen und der vergangenen wirtschaftlichen Entwicklung sowie der möglichen Chancen, die genutzt werden können, und der Methoden zur Nutzung dieser Möglichkeiten zum Nutzen des Landes erreicht.
Vorteile der Verwendung von Entwicklungsökonomie
Entwicklungsökonomie bietet ein umfassenderes Verständnis für ökonomische, politische und soziale Auswirkungen sowie für Einflüsse auf die Wirtschaftslage eines Landes. Außerdem werden Bereiche untersucht, die verbessert werden können, wie Infrastruktur, Bildung, Gesundheit und Technologie, die für ein positives Wirtschaftswachstum durch die Stärkung der Bevölkerung entscheidend sind. Außerdem untersucht die wirtschaftliche Entwicklung die makroökonomischen und mikroökonomischen Faktoren, die sich auf die Struktur des Entwicklungslandes beziehen und wie das Land sowohl nationales als auch internationales Wachstum schaffen kann.
Kritik der Entwicklungsökonomie
Die Maßnahmen zur Quantifizierung des Fortschritts der wirtschaftlichen Entwicklung wurden dafür kritisiert, dass sie kleinere, aber bedeutsam wichtige Wirtschaftstätigkeiten wie Hauswirtschaft und Wohnungsbau, die nicht in Finanztransaktionen aufgeführt sind, nicht berücksichtigen. Daher wird dieser Mangel die wirtschaftliche Position eines Landes wahrscheinlich falsch darstellen, da der wirtschaftliche Fortschritt in finanzieller Hinsicht gemessen wird. Betrug und fehlende Daten über die Finanzierung beeinträchtigen auch die Effektivität der Berechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) eines Landes.
Entwicklungsökonomie in der Praxis
Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat Entwicklungsökonomie angewandt, um den Entwicklungsländern zu helfen, ihre wirtschaftlichen Positionen zu verbessern, indem sie ihnen bei der Entwicklung von Strategien und der Analyse von Wachstumstrends helfen. Das UNDP-Programm funktioniert durch Empowerment von Frauen und Gleichberechtigung der Geschlechter, Armutsbekämpfung, nachhaltiges Umweltmanagement, Krankheitsbekämpfung und -behandlung sowie durch die Stärkung von Partnerschaften für die Zusammenarbeit zwischen reichen und Entwicklungsländern, um die Millenniums-Entwicklungsziele zu erreichen.
Stärken der Entwicklungsökonomie
Der wichtigste und wichtigste Aspekt der Entwicklungsökonomie ist die Erkenntnis, dass die anzuwendenden Wirtschaftsentwicklungsstrategien nicht in vordefinierten Formeln zu finden sind, sondern sich je nach den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren unterscheiden, die eine bestimmte Wirtschaft beeinflussen. Diese Erkenntnis ist wichtig für die Entwicklung maßgeschneiderter Wachstumsstrategien, die der jeweiligen Wirtschaft am besten dienen.